Reizdarm Symptome – So erkennen Sie es

Reizdarm Symptome können sich von Mensch zu Mensch etwas unterscheiden. Zu den besonders häufig auftretenden Symptomen beim Reizdarmsyndrom (kurz RDS) gehören:

  • Blähungen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Völlegefühl
  • Bauchschmerzen

Die Reizdarm Symptome können sich bei den Betroffenen in unterschiedlicher Intensität zeigen. Welche Symptome noch auftreten können und was man dagegen unternehmen kann, erfahren Sie hier.

Diese Reizdarm Symptome gibt es

Für Betroffene kann RDS eine starke Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Die Ursachen für das Reizdarmsyndrom – auch unter der kurzen Bezeichnung Reizdarm bekannt – können sehr vielfältig sein. Im Englischen spricht man vom irritable bowel syndrome. Häufig sind es mehrere Faktoren, die zu einem irritable bowel syndrome (kurz IBS) oder einer Verstärkung der Symptome führen. Oftmals erhalten Betroffene die Diagnose „Reizdarm“ erst nach einem langen Leidensweg. In vielen Untersuchungen müssen erst einmal andere Ursachen ausgeschlossen werden, ehe RDS diagnostiziert werden kann. Dies bedeutet häufig auch, dass die genauen Ursachen der Erkrankung nicht zweifelsfrei ausgemacht werden können. Demnach gibt es für viele Betroffene nicht die eine Ursache und den einen Therapieweg, sondern verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die es auszuprobieren gilt.

Die Symptome können durch eine entsprechende Therapie gelindert werden. Im Idealfall verschwinden die Reizdarm Symptome irgendwann ganz. RDS gilt als nicht gefährlich. Dies kann Betroffene erst einmal beruhigen. Allerdings können die verschiedenen Reizdarm Symptome im Alltag schnell zur Last werden. Diese Belastung kann so weit gehen, dass der Patient sich nicht mehr in die Öffentlichkeit traut, Urlaube vermeidet und selbst am Arbeitspatz nicht mehr voll leistungsfähig ist.

An welchen Symptomen kann ich ein Reizdarmsyndrom erkennen?

Sie fragen sich, wie man ein Reizdarmsyndrom erkennen kann? Grundsätzlich zeigen alle von einem Reizdarmsyndrom betroffenen Patienten Reizdarm Symptome wie verschiedene Beschwerden im Darm. Eine Reizdarm Diagnose ist jedoch nicht leicht zu stellen, denn das ein oder andere Symptom kann auch mit anderen Krankheiten in Verbindung gebracht werden.

Die im Anschluss aufgelisteten Reizdarm Symptome müssen nicht alle bei den einzelnen Betroffenen auftreten. Manch ein Patient erlebt Zeiten, in denen er ohne ein Symptom leben kann, und Zeiten, in denen die Reizdarm Symptome verstärkt auftreten. Reizdarm Symptome können unter anderem durch emotionalen Stress, psychische Belastungen und Erkrankungen sowie bestimmte Nahrungsmittel verstärkt werden. Folgende Reizdarm Symptome können bei einem Reizdarm Syndrom auftreten:

  • Durchfall: Durchfall oder weicher Stuhl können bei einigen Betroffenen auftreten. Bei manchen Patienten treten Durchfälle im Wechsel mit Verstopfung auf.
  • Verstopfung: Bei vielen Betroffenen kommt es nicht zu Durchfall, sondern zu einer Verstopfung. Von einer Verstopfung spricht man, wenn die Darmentleerung weniger als dreimal wöchentlich erfolgt. Viele, die unter einem Reizdarmsyndrom leiden, haben keine echte Verstopfung, sondern sie erleben den Stuhlgang als besonders mühsam. Die Darmentleerung dauert lange, ist mit starkem Pressen und Bauchschmerzen verbunden und es bleibt nicht selten das Gefühl zurück, den Darm nicht vollständig entleert zu haben.
  • Blähungen: Blähungen treten besonders häufig auf bei Reizdarm. Viele klagen über einen aufgeblähten Bauch sowie ein häufiges Abgehen von Darmwinden. Wenn die Blähungen sehr stark sind, fühlen sich viele Betroffene in der Öffentlichkeit unwohl.- Plötzlich auftretender Stuhlgang: Die Reizdarm-Problematik kann sich auch durch ein Symptom wie plötzlichen, starken Stuhldrang bemerkbar machen. Auch wenn der letzte Toilettengang noch nicht lange her ist, kann dieser Stuhldrang wieder ganz plötzlich auftreten.
  • Bauchschmerzen: Ein ganz typisches Symptom für das Reizdarmsyndrom ist Schmerz. Es treten Reizdarm Symptome wie krampfartige Bauchschmerzen und ein Druck im Bauchbereich auf. Auch ein generelles Unwohlsein ist ein häufiges Symptom bei dieser Krankheit.
  • Stuhlgang verbessert die Beschwerden: Wer unter einem Reizdarm leidet, fühlt sich häufig nach dem Stuhlgang für einige Zeit vom Schmerz befreit und das Wohlbefinden steigt.

Nicht jeder Patient zeigt diese Reizdarm Symptome. Der Stuhlgang kann auch vollkommen unverändert sein und Patienten klagen vor allem über Schmerz. Der Schmerz im Bauch ist ein typisches Symptom des Reizdarmsyndroms und kann beispielsweise auf einen Blähbauch und Blähungen zurückgeführt werden.

Reizdarm Syndrom – es gibt unterschiedliche Krankheitstypen

Beim Reizdarmsyndrom werden die Patienten je nach Symptom, das im Vordergrund steht, in unterschiedliche Krankheitstypen eingeteilt. Man spricht dann vom Verstopfungstyp, vom Blähungstyp, vom Durchfalltyp und vom Schmerztyp. Es können bei dieser Erkrankung jedoch auch Mischtypen auftreten oder die verschiedenen Krankheitstypen treten abwechselnd bei einem Patienten auf. So kann es beispielsweise am gleichen Tag zu einem Symptom wie Durchfall kommen und wenige Stunden später zeigt sich ein Symptom wie Verstopfung. Reizdarm Symptome wie Schleimauflagerungen auf dem Stuhl, Völlegefühl und das Gefühl, den Darm nicht vollständig beim Stuhlgang entleeren zu können, können bei allen vier Krankheitstypen zusätzlich auftreten.

Weitere Symptome des Reizdarmsyndroms

Es gibt noch weitere Symptome, die bei dieser Krankheit auftreten können. Das Nervensystem des Darms, die Darmflora (Mikrobiom) und das Gehirn (zentrales Nervensystem) beeinflussen sich wechselseitig. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Mikrobiom-Darm-Hirn-Achse. Experten gehen davon aus, dass die Mikrobiom-Darm-Hirn-Achse eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des Reizdarms spielt. Darm und Hirn beeinflussen sich gegenseitig durch Botenstoffe sowie das vegetative (autonome) Nervensystem. Bei Patienten mit einem Reizdarmsyndrom liegt in der Regel eine Überaktivierung des vegetativen Nervensystems vor. Dies kann sich auch negativ auf die psychische Verfassung auswirken. Es kommt häufig zu Unruhe- und Angstzuständen. Aus diesem Grund beobachtet man auch folgende Reizdarm-Symptome bei Reizdarmpatienten häufiger:

  • Nervosität
  • Innere Unruhe
  • Häufiges Aufstoßen
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Angststörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Erschöpfung und Müdigkeit
  • Kreislaufbeschwerden
  • Konzentrations- und Schlafstörungen

Umgehend einen Arzt aufsuchen sollte man, wenn plötzlich akute Schmerzen auftreten. Bei unklaren starken Schmerzen sowie Blutungen sollte man sich ebenfalls schnellstmöglich an einen Arzt wenden. Auch ein Symptom, das man sich nicht erklären kann, sollte mit einem Arzt besprochen werden.

Beobachten Sie ein Symptom bei sich, das kein charakteristisches Symptom des Reizdarms ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dies gilt beispielsweise für folgende Symptome:

  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • Blut im Stuhl
  • Schmerzen in der Nacht
  • Koliken

Andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen

Es gibt kein typisches Symptom, das nur mit einem Reizdarmsyndrom in Verbindung gebracht werden kann. Die Symptome des Reizdarmsyndroms sind so vielfältig, dass hinter diesen auch eine andere Ursache stecken kann. Allerdings gibt es einige Symptome, die gegen das Reizdarmsyndrom sprechen.

Eher untypisch für diese Krankheit sind Symptome wie:

  • Blut im Stuhl
  • Ungewollter Gewichtsverlust
  • Nächtliche Beschwerden
  • Kurzer Krankheitsverlauf
  • Stetig schlimmer werdende Beschwerden
  • Stress bringt keine Verschlimmerung der Beschwerden und Entspannung sorgt nicht für eine Abmilderung der Symptome

Für den Internisten ist die Bestimmung des Reizdarmsyndroms sozusagen eine Ausschlussdiagnose. Es muss somit ausgeschlossen werden, dass eine andere Ursache für das Krankheitsbild verantwortlich ist. Es gibt einige Erkrankungen, die zu ähnlichen Symptomen führen wie RDS. Dazu gehören:

  • Krankheiten von Gallenblase, Leber oder Bauchspeicheldrüse. Entzündungen, Fettleber und Gallensteine können ein ähnliches Symptom verursachen.
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie eine Fruktose- oder Laktoseunverträglichkeit rufen Beschwerden hervor, die auch als Reizdarm Symptome diagnostiziert werden könnten.
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn können ein ähnliches Krankheitsbild zeigen.
  • Darmerkrankungen wie Darmpolypen und Divertikel können ein ähnliches Symptom zeigen.
  • In manchen Fällen ist auch der Magen Auslöser der Beschwerden. Eine Magenschleimhautentzündung kann beispielsweise vorliegen.

Was sind mögliche Ursachen und Auslöser für Reizdarm?

Das Reizdarmsyndrom zeigt sich auf sehr vielfältige Weise. Bislang konnte man beim Reizdarmsyndrom nicht die „eine“ Ursache oder den „einen“ Auslöser ausmachen. Zudem zeigen sich die Reizdarm-Symptome bei jedem Reizdarm-Patienten ein wenig anders. Experten gehen davon aus, dass verschiedene Auslöser und Ursachen für das Reizdarmsyndrom in Frage kommen und verschiedene Faktoren die Entstehung der Erkrankung begünstigen können. Zu den möglichen Ursachen der Magen-Darm-Beschwerden beim Reizdarm-Syndrom gehören psychische Erkrankungen sowie bestimmte seelische Zustände. Man geht davon aus, dass das System, über welches Darm und Hirn Informationen austauschen, bei Betroffenen überaktiv ist. Die Seele kann den Zustand des Darms beeinflussen und der Darm beeinflusst seinerseits die Stimmung. Studien weisen darauf hin, dass Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt häufig in Verbindung mit Depression, Angststörungen, chronischem Stress und seelischen Traumata einhergehen. Das Reizdarmsyndrom selbst ist jedoch keine psychische Erkrankung.

Ausgelöst werden können die Beschwerden im Magen-Darm-Bereich auch durch bestimmte Nahrungsmittel. In diesem Zusammenhang werden häufig die sogenannten FODMAPs erwähnt. FODMAPs sind bestimmte Zuckeralkohole und Kohlenhydrate, die zu unterschiedlichen Anteilen in verschiedenen Lebensmitteln enthalten sind. Bei manchen Patienten verschlimmern sich die Reizdarm Symptome, wenn diese FODMAPs in hohen Dosen verzehren. Auch eine genetische Komponente könnte bei der Entstehung des Reizdarm-Syndroms eine Rolle spielen. Zudem können Infektionen wie eine Magen-Darm-Infektion sowie Veränderungen der Darmflora eine weitere Rolle spielen. Bei Menschen mit Reizdarmsyndrom wurde beobachtet, dass diese im Vergleich zu Gesunden eine gestörte Darmflora aufweisen. Als Ursache für diese Veränderung können ein Magen-Darm-Infekt, entzündliche Darmerkrankungen, Antibiotika und chronischer Stress in Frage kommen. Weitere wichtige Faktoren können Gallensäuren, unterschwellige Entzündungen sowie gestörte Darmbewegungen sein.

Die Diagnose

Wenn ein Patient berichtet, dass er gelegentlich unter Durchfall oder einer Verstopfung leidet und ein Völlegefühl verspürt, erhält er nicht automatisch die Diagnose Reizdarm. Die Bestimmung eines solchen Syndroms wird vielmehr durch das Ausschlussverfahren gestellt. Erst wenn durch entsprechende Untersuchungen ausgeschlossen werden kann, dass eine andere Erkrankung für die Symptome verantwortlich ist, wird die Diagnose Reizdarm gestellt.

Es gibt keine bestimmten Symptome oder eine Kombination von Symptomen, die ausschließlich mit dem Reizdarm Syndrom in Verbindung gebracht werden kann. Aus diesem Grund kann diese Erkrankung auch nicht auf den ersten Blick diagnostiziert werden. Es gibt jedoch eine Orientierungshilfe. Es gibt einige Diagnosekriterien, auf die wir weiter unten zu sprechen kommen, die erfüllt sein müssen. So müssen die Beschwerden beispielsweise chronisch sein und vom Darm ausgehen. Andere Krankheiten müssen ausgeschlossen werden können und der Patient muss eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die Beschwerden im Darm erleben.

Früher ging man davon aus, dass es für diese Krankheit keine organischen Ursachen gibt und man musste die Erkrankung durch den Ausschluss anderer Krankheiten diagnostizieren. Mittlerweile gibt es jedoch Hinweise auf körperliche Besonderheiten der Betroffenen und es sollen Veränderungen der Darmflora sowie kleine Entzündungen in der Schleimhaut des Darms für die Reizdarm Symptome verantwortlich sein.

Untersuchungen, die auf Sie zukommen könnten

Wie bereits erwähnt, wird die Diagnose Reizdarm durch das Ausschlussverfahren gestellt. Das heißt, der Arzt muss durch verschiedene Untersuchungen ausschließen, dass eine andere Erkrankung als Ursache für die Reizdarm Symptome in Frage kommt. Bevor der Arzt bestätigen kann, dass es sich um eine Reizdarmerkrankung handelt, muss er einige Untersuchungen durchführen. Wer bei sich ein Symptom beobachtet, das für das Reizdarm Syndrom typisch ist, sollte sich an einen Facharzt für Innere Medizin wenden. Der richtige Ansprechpartner ist ein Facharzt für Innere Medizin, der sich auf Erkrankungen des Verdauungstrakts spezialisiert hat. Diese Spezialisten nennt man Gastroenterologen. Beim ersten Gespräch wird der Arzt eine gründliche Anamnese durchführen. Das heißt, er wird den Reizdarm-Patienten gründlich befragen. Dabei spielen die aktuellen Beschwerden, die möglichen Reizdarm Symptome sowie etwaige Vorerkrankungen eine wichtige Rolle. Im Rahmen der Untersuchung kann der Arzt beispielsweise Fragen stellen wie:

  • Was für Beschwerden haben Sie?
  • Seit wann leiden Sie unter diesen Beschwerden?
  • Haben Sie Verstopfungen, Durchfall, Blähungen oder Schmerzen im Bauch?
  • Treten die Schmerzen und Reizdarm Symptome möglicherweise in Verbindung mit dem Verzehr bestimmter Lebensmittel auf?
  • Haben Sie viel Stress? Wie ist Ihre derzeitige Lebenssituation?
  • Haben Sie Blut im Stuhl festgestellt? Haben Sie Fieber? Haben Sie Gewicht verloren, ohne dies zu forcieren? (Diese Beschwerden werden nicht typischerweise dem Reizdarm Syndrom zugeordnet.)

Wenn bestimmte Reizdarm Symptome über einen längeren Zeitraum hinweg anhalten, ist es sinnvoll, diese in einem Tagebuch zu protokollieren. Hier sollte man auch festhalten, was man gegessen hat, und ob der Tag besonders stressig oder aufregend war. Auf diese Weise kann man häufig einen Zusammenhang zwischen bestimmten Nahrungsmitteln und einem bestimmten Symptom erkennen. Viele Ärzte nutzen einen speziellen Fragebogen, den ihre Reizdarm-Patienten ausfüllen müssen.

Welche Untersuchungen können noch auf mich zukommen?

Neben der Anamnese kommen noch einige weitere Untersuchungen auf den Patienten zu. Bei einem Reizdarm treten die Beschwerden im Verdauungstrakt auf. Aus diesem Grund steht das Verdauungssystem im Fokus der Untersuchungen. Der Arzt wird beispielsweise eine körperliche Untersuchung durchführen. Bei der körperlichen Untersuchung tastet und hört er den Bauch ab. Bei einem Reizdarm sind die Darmgeräusche häufig ungewöhnlich laut. Im nächsten Schritt kann eine Ultraschalluntersuchung des Bauches erfolgen. Eventuell vorhandene Darmgase können zwar die Ultraschalluntersuchung des Darms erschweren, aber es können andere Organe untersucht werden.

Mittels Ultraschalles können beispielsweise Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, Gallenwege, Nieren und Leber untersucht werden. Verschiedene Laboruntersuchungen des Urins, Stuhl und Bluts können Aufschluss über eventuell vorhandene Infektionen oder Entzündungen geben. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen sind bei einem Reizdarm-Syndrom in der Regel nicht auffällig. Weitere Untersuchungen sind die Magen- und die Darmspiegelung. Hier kann sich der Arzt ein Bild vom Inneren des Magens und des Darms machen und bei Bedarf gleich eine Biopsie durchführen. Bei Menschen mit Reizdarm sind häufig ähnliche Veränderungen der Darmschleimhaut zu beobachten wie bei Patienten, die unter Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn leiden.

Ein weiterer Schritt auf der Suche nach der Ursache für die Darmbeschwerden können Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. Im Fokus stehen hier die Fruktoseintoleranz, die Laktoseintoleranz und die Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Diese Erkrankungen werden mittels verschiedener Tests ausgeschlossen. Kann der Arzt durch die Untersuchungen andere Erkrankungen ausschließen, so kann er sich Schritt für Schritt der Diagnose Reizdarm-Syndrom nähern. Es gibt zudem Diagnosekriterien, die von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten empfohlen werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von den Rom-III-Kriterien. Demnach muss ein Patient folgende Diagnosekriterien erfüllen:

  • Die Beschwerden müssen chronisch sein und damit bereits seit mehr als drei Monaten bestehen. Die Beschwerden müssen sich auf den Darm beziehen. Es muss sich also um Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder eine Mischung dieser Probleme handeln.
  • Die Lebensqualität muss durch die Beschwerden stark beeinträchtigt werden.
  • Es gibt keine Hinweise auf andere Krankheiten oder Magen-Darm-Erkrankungen, die als mögliche Ursache in Frage kommen.

Es gibt für die Reizdarm-Problematik zudem eine S3-Leitlinie, die zur besseren Beurteilung des Reizdarmsyndroms beitragen soll.

Möglichkeiten, wie Sie die Symptome lindern können

Weil die Reizdarm-Symptome so vielfältig sind und es nicht den „einen“ Reizdarm gibt, der einem bestimmten Schema folgt, müssen Betroffene ausprobieren, welche Therapie hilft. Einigen Patienten hilft eine strenge Diät, bei der auf Lebensmittel mit FODMAPs verzichtet wird. Andere testen aus, welche Lebensmittel zu bestimmten Beschwerden führen, und lassen diese weg. Manchmal können zusätzliche lösliche Ballaststoffe wie Flohsamen Teil der Behandlung sein. Eine Therapie mit Pfefferminzöl und Probiotika hat bei einigen Patienten zu guten Ergebnissen geführt. Einige Patienten haben Erfahrungen mit krampflösenden Mitteln, Mitteln gegen Durchfall und Verstopfung sowie bestimmten Antibiotika im Rahmen ihrer Therapie gesammelt. In manchen Fällen werden Antidepressiva erfolgreich zur Behandlung der Beschwerden eingesetzt. Eine medikamentöse Behandlung allein reicht in vielen Fällen nicht aus. Therapien, die zur Entspannung beitragen, können bei einigen Betroffenen heilsam wirken. Kommt vor allem Stress als Auslöser in Frage, können spezielle Entspannungstechniken sowie eine kognitive Verhaltenstherapie sinnvoll sein.

Reizdarm richtig behandeln mit Zelleffekt

Das Reizdarm Syndrom kann im Alltag eine starke Einschränkung sein. Viele Millionen Menschen sind betroffen und suchen nach einer Behandlung, um ein unangenehmes Symptom wie Durchfall oder Verstopfung dauerhaft zu lindern. Wer eine Einschränkung durch die verschiedenen Reizdarm Symptome nicht mehr hinnehmen möchte, kann eine Behandlung mit Zelleffekt beginnen. Hierbei handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, das aus einer exklusiven Zusammensetzung von Nukleotiden, Aminosäuren und Vitaminen besteht. Nach einer längeren Anwendung von vier bis sechs Wochen mit Zelleffekt zeigen sich die besten Ergebnisse. Die Verbesserung der Reizdarm-Problematik wird durch eine Einnahme über die vier bis sechs Wochen hinaus weiter unterstützt. Zelleffekt hilft dem Darm, sich schneller zu regenerieren und seine Funktion als Sitz des Wohlbefindens und der Gesundheit zu erfüllen.

 

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